Odyssee’s End® als Unternehmen und Marke will das ermöglichen und lädt dazu ein, mitzutun:
Lasst uns Bildung neu erfinden.

Das steht an und es kann auch gelingen. Denn: Innovation ist heute lehr- und lernbar, sagt Peter F. Drucker, ein Pionier in den Bereichen Wissensmanagement und Organisationsentwicklung, und ergänzt bezogen auf das Bildungssystem :

„... sicher ist die Vorhersage, daß Schulen und Universitäten sich in den nächsten fünfzig Jahren drastischer verändern werden als in all der Zeit, seit sie vor über dreihundert Jahren ihre jetzige Form erhielten“².

Das macht Mut, bietet Hoffnung und veranlasst Arbeit:

  • Was ist gemeint?
  • Wer steht dahinter?
  • Wo soll das sein
  • Wie kann man teilhaben?

Aufgaben statt Lösungen

Wirkliches Lernen betrifft den Sinn des eigenen Lebens. Statt jede Menge Antworten auf nie gestellte Fragen anzubieten, geht es darum, relevante Fragen und Aufgaben gemeinsam mit Lernenden zu entwickeln und bearbeitbar anzubieten. Mit diesen Gedanken stehen wir einerseits fest in pädagogischen Traditionen, die verbunden sind mit Namen wie Herbart, Montessori, Dewey, Wagenschein...

beziehen aber auch neue Einsichten und Anforderungen ein. Die werden heute besonders wirksam eher von Nicht-Pädagogen vertreten wie z.B. von Moshé Feldenkrais, Heinz von Foerster, Seymour Papert, Peter Senge u.a. Ein didaktisches Konzept für ein sinnstiftendes und entfaltendes Lernen, das für all die Vorgenannten im Blick war und ist, lässt sich mit dem Gedanken Aufgaben statt Lösungen kennzeichnen: Die Fächer und die Wissenschaften sehen wir dabei als ein Repertoire von bereits verfügbaren Lösungsmöglichkeiten - auch der gerade aktuellen Fragen und Aufgaben. Programmatisch folgt daraus ein aufgabenorientierter Umgang mit Wissen und Können in allen Forschungs- und Ausbildungsbereichen, bei dem Lehren und Lernen Kommunikation über das Verständnis der Aufgaben und über die Möglichkeiten zu ihrer Lösung ist. Die aktive Auseinandersetzung mit den Anforderungen, die diese neun Grundtätigkeiten stellen, kann und wird Menschen dazu verhelfen, sich auf die bestehende Komplexität angemessen vorzubereiten. Es entsteht dabei ein ‚Sich-Bilden’ und so eine Reflexions-, Orientierungs- und Navigationsgrundlage für die eigenen Tätigkeits- und Lebensschwerpunkte. Diese kann genutzt werden und dafür vorbereiten, individuell und für sich Kompetenzen zu entwickeln, Interessen auszuloten und zu bewussten, sachgerechten und verantwortbaren Entscheidungen und Handlungsweisen zu kommen.

Was sind denn wichtige Aufgaben?

Leben ist Wandel und Menschen begegnen vielfältigen Veränderungen und Herausforderungen. Diese sind u.a. bedingt durch die Globalisierung sowie durch vielfältige Lebensvorstellungen und -entwürfe. Die Wahrnehmung all dessen ist höchst individuell und erscheint manchem als (über-)komplexe Zumutung.

Man könnte insofern sagen, dass sich den Menschen in unterschiedlichsten Zusammenhängen viele traditionelle, aber auch zahlreiche neue und veränderte ‚Aufgaben’ stellen, die einer Bearbeitung und Lösung bedürfen. Nach dem Konzept von Odyssee’s end® ist es möglich, alle denkbaren Herausforderungen auf neun grundlegende oder ‚basale Aufgaben’ zurückzuführen: das Erkennen, das aufmerksame und offene Wahrnehmen, das Teilnehmen, das Herstellen, das In-Gang-halten, das Handeln&Sprechen sowie das Urteilen, das Denken und das Verantworten-wollen.

Vom Lernen über Aufgaben zu Bildung

Lernen ist eine aktive Tätigkeit. Wir Menschen lernen meist dann, wenn uns etwas interessant, irritierend, fragwürdig, nachdenkens-wert oder auch problemhaltig erscheint. Das ist beispielsweise der Fall, wenn sich etwas nicht völlig reibungslos in das einbauen lässt, was wir schon kennen oder wissen.

Umstände, die aktives Lernen erfordern, können somit auch als Situationen beschrieben werden, in denen individuelle Aufmerksamkeit sowie ausgewählte Weltphänomene aufeinander treffen und den Menschen als ‚Aufgaben’ erscheinen. Dabei aktiviert und provoziert eine Aufgabe die Aufmerksamkeit des Menschen, mobilisiert im Hinblick auf eine Lösung schon bestehende Möglichkeiten als auch Kräfte und schafft damit einen Fokus, von dem aus die Welt und ihre Phänomene neu betrachtet und organisiert werden. Insofern das passiert, wird ‚gelernt’. Wenn man sich des so entstehenden Zuwachses an Kompetenz dann noch bewusst ist oder wird, führt das, was durch die aufgabenbezogene Beschäftigung zurückbleibt: also eine Erfahrung, eine Einsicht, eine Schlussfolgerung, eine Klärung, etc. zu einem ‚Sich-Bilden’.

Die Disziplinen und ihr ‚bildender Sinn’

Die traditionellen Schulfächer, die sich auf gesellschaftlich etablierte wissenschaftlichen Disziplinen zurückführen lassen, leisten Beiträge zum Erschließen, Agieren und Reflektieren der Welt, die die Kinder und Jugendlichen erleben und in der sie später als Erwachsene eigenverantwortlich und selbstbestimmt agieren können sollen.

Damit die Organisation von Unterrichtsinhalten und Wissen für die nachwachsenden Generationen nutzbar und wirksam werden kann, ist es wichtig, die Fächer und das darin organisierte Fachwissen als ‚Antwortangebote’ auf die sich im Leben stellenden Herausforderungen und Fragen zugänglich und verständlich zu machen. Dazu ist es erforderlich, die ‚Leistung’ der Schulfächer für die persönliche Entfaltung und Bildung von Menschen als den ‚bildenden Sinn’ eines jeden Unterrichtsfaches herauszuarbeiten, so dass die Spezifik und Arbeitsteiligkeit der disziplinären Weltzugänge sich auch einem Nicht-Fachkundigen erschließen kann. Zugleich gilt es, lebensthematische Aufgaben und Fragen, die Schülern und Schülerinnen beschäftigen, aufzugreifen und so in den Unterricht/ in Lernzusammnenhänge einzubringen, dass sich bei deren Bearbeitung der Nutzen fachlicher Lösungsangebote zeigen und bewähren kann. Beides wollen die Bildungsmaterialien, die bei odyssee’s end ® entstehen, ermöglichen: Sie enthalten interessante Aufgaben, die das Leben stellt und sie schließen fachliche Wissenswelten so auf, dass man sich mit deren Potenzial kompetente und verantwortliche Aufgabenlösungen erarbeiten kann.

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Das Team von Odyssee’s End ist derzeit im Aufbau. Im Moment sind die aktiven Mitwirkenden diejenigen, die sich nachstehend finden. Weitere ‚kreisen’ um uns und denken mit an der großen Herausforderung, die wir bearbeiten. So wird das Team wachsen und sich immer wieder verändern.

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Gunnar Dirks

Materialentwicklung und Materialdesign

Gunnar Dirks beschäftigt sich bei Odyssee‘s End mit der Formgebung durch menschliche Sprachen, insbesondere durch die Sprache der Mathematik. Die Kommunikations- und Informationstechnologien verändern heute sowohl Möglichkeiten als auch Anforderungen an das In-Form-Bringen von Inhalten. Vor diesem Hintergrund arbeitet Gunnar Dirks an neuen Materialien, die das Erschließen mathematischer bzw. in-Form-gebrachter Inhalte erleichtern sollen. Gunnar Dirks ist Student sowohl im Master Wirtschaftsingenieur Maschinenbau (M. Sc.) als auch im Master Cultural Engineering (M.A.). Ziel seines Doppelstudiums ist es, so unterschiedliche disziplinarische Professionen fundiert miteinander in Beziehung setzen zu können.

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Theresa Franke

Materialentwicklung und Materialdesign

Theresa Franke ist studierte Cultural Engineer M.A mit der Spezialisierung im Bereich der Bildungswissenschaft. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich mit der Untersuchung narrativer, identitätsstiftender Erzählungen. Bei ihrer Arbeit für die deutsche UNESCO Kommission an einer Mittelschule in China wuchs ihr Interesse an kulturellen/kulturverbindenden Bildungsthemen und an einer Materialgestaltung unter ästhetischen und entfaltungsförderlichen Gesichtspunkten. Sie erarbeitet für Odyssee’s End Materialien zum Philosophieunterricht und für das Gebiet der hergestellten Welt. Sie beabsichtigt, zu Fragen der Kunst und Kultur zu promovieren.

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Kathrin Fricke

Assistenz der Geschäftsführung

Kathrin Fricke ist gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte, Sekretärin und studierte Japanologin. Sie gewährleistet mit ihren vielfältigen Qualifikationen den reibungslosen Ablauf der Prozesse im Unternehmen. Aufgrund ihrer zeitweisen Tätigkeit als Nachhilfelehrerin kann sie sich gut in Schüler und Schülerinnen hineinversetzen. Bei Odyssee’s End leitet sie das Büro und ist für Mitarbeiter und Außenstehende die erste Ansprechpartnerin.

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Renate Girmes

Wissenschaftliche Leitung und Geschäftsführung

Renate Girmes ist promovierte und habilitierte Bildungstheoretikerin, Didaktikerin sowie zusätzlich Lehrende im Bereich Wissensmanagement und Organisationsentwicklung. Mit ihrer Professur an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg verbindet sich seit 2001 die Einrichtung des multidisziplinären Studiengangs ‚cultural engineering’. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen disziplinären Zugängen zur Welt und das Interesse, den verfügbaren Formen- und Wissensreichtum den/ allen Menschen besser zugänglich zu machen, durchziehen all ihre Arbeitsphasen und Engagements, sei es in der Benachteiligtenförderung, der Lehrerbildung, der Erwachsenenbildung oder der Unterstützung der Bildungssystementwicklung z.B. in Mosambique. Sie wird sich in den kommenden Jahren auf die Arbeit bei Odyssee’s End konzentrieren.

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Juliane Gläß

Sprachliche Gestaltung

Juliane Gläß ist studierte Kulturwissenschaftlerin und interessiert sich für die Vielfalt der Menschen und Kulturen. Als Schreibtrainerin begleitet sie Menschen bei Schreibprozessen und hilft, Textprodukte zu verfeinern. Aktuell studiert sie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg den Masterstudiengang „Germanistik – Kultur, Transfer und Intermedialität“ und vertieft dabei ihr Wissen zur Wirkung von Texten in verschiedenen Medien sowie zu sprachlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Bei Odyssee’s End schreibt und entwickelt sie ansprechende Texte und Aufgaben für die entstehenden Bildungsangebote.

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Stina Krüger

Materialentwicklung und Materialdesign

Stina-Katharina Krüger hat sowohl Kultur und Technik als auch Bildungswissenschaft mit der Ausrichtung Bildungssystemdesign studiert. Für Odyssee’s End erarbeitet sie grundlegendes Material zum aufgabenorientierten Arbeiten und entwickelt Themenhefte zu den neun Bildungsaufgaben. Zudem koordiniert sie Materialien an der Schnittstelle von Sozial- und Technikwissenschaften. Sie beabsichtigt, im Bereich Lernen und Neue Medien zu promovieren.

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Serjoscha Ostermeyer

Materialentwicklung und Materialdesign

Serjoscha Ostermeyer ist studierter Kommunikations- und Kulturmanager. Seine Dissertation verfasste er über den Kampf um die Kulturwissenschaften. Er beschäftigt sich bei Odyssee’s End mit dem „Gewordenen“, also jenen Fächern, die sich mit der sozialen und kulturellen Welt auseinandersetzen. Zudem ‚dimensioniert’ er fachliche Wissensbestände und entwickelt Aufgaben- und Unterrichtsmaterialien, z.B. für das Fach Philosophie.

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Johanna Sannecke

Materialentwicklung und Materialdesign

Johanna Sannecke entwickelt bei Odyssee’s End Materialien, die Kindern helfen sollen, die Verbindung von Lebensaufgaben und Schulfächern bzw. Disziplinen zu verstehen. Hinsichtlich der Bildungs-Welten von odyssee’s end® vertritt die studierte Cultural Engineer M.A. das Gebiet der Selbst- und Weltentfaltung. Unter anderem ist Johanna Sannecke Trainerin im Bereich der Kompetenzbilanzierung und Berufsentwicklung und hat wissenschaftlich über die Potenziale von Muße als auch über die Ansprüche an die Gestaltung von Bildungsräumen und -prozessen unter Berücksichtigung entwicklungsbedingter Lebensthemen in der reifen Kindheit gearbeitet.

Wie eingangs bereits gesagt: Neben den Genannten arbeiten eine Reihe von weiteren Menschen mit uns zusammen: und zwar zu Fachinhalten, zu komplexen Aufgaben, zu neuen Aufgabenformaten und medialen Formen, zu informatischen, gestalterischen u.a. Herausforderungen und vielem mehr. Insofern wird sich unser Team immer wieder erweitern und verändern.

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Man findet uns in Magdeburg-Buckau, direkt an der Haltestelle Neue Straße/ Zircusmuseum. Auf einer Fläche von 6700qm sind wir eingebettet in ein seit 2013 wachsendes, gärtnerisch gestaltetes Wohn- und (Weiter-)Bildungsgelände. Vor uns war hier ein Spielwarengroßhandel, umgeben von Anlagen des Schwermaschinenbaus. Spielräume zu erschaffen und sie auch anderswo anzuregen, ist auch ein wichtiges Ziel von Odyssee’s End. Insofern kann der ‚Geist’ des Geländes uns sicher beflügeln.
Dass die Lernumgebung ein bedeutsamer Faktor in Bildungsprozessen ist, könnte man seit Maria Montessori und Rudolf Steiner wissen und berücksichtigen. Das geschieht viel zu wenig; insofern knüpft Odyssee’s End auch an solche Traditionen gezielt an und möchte von den skandinavischen Ländern, die hier viel aufmerksamer sind, lernen. Eine gute Zusammenstellung von Ideen dazu bietet bereits jetzt das Heft ‚LernTräume’ aus dem Friedrichverlag. Wir werden über unser Lernen zu entfaltenden Bildungssettings auch hier berichten und dazu Weiterbildungsangebote machen.

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Hinter unseren Materialien stehen viele konzeptionelle Überlegungen, über die wir gerne informieren und mit anderen ins Gespräch kommen. Zu unterschiedlichen Fragen und für verschiedene Zielgruppen stellen wir uns dafür variante Formate vor. Derzeit planen wir

Workshops u.a. zur Berufsentwicklung und zur individuellen Persönlichkeitsbildung
Seminare, die speziell für verschiedene Zielgruppen den Mehrwert von und den Umgang mit aufgabenorientierten Bildungsmaterialien zeigen möchten
Denk- und Kreativlabore, die dazu einladen sollen, schreibend, photographierend oder auch gemeinsam denkend und dialogisierend in Hinsicht auf verschiedenste Themen in eine Auseinandersetzung mit sich und der Welt zu treten.

Immer soll es bei unseren Angeboten darum gehen, dass die, die sich darauf einlassen mögen, bei und mit uns Stunden der Muße und der persönlichen Entfaltung erleben können.